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Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung
Beitragsinhalt
Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung
Den Lebensabend im Visier
Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht?
Wen soll ich bevollmächtigen?
Umfang der Vollmacht
Betreuungsverfügung
Vorsorgevollmacht beim Notar
Registrierung der Vollmacht
Kosten einer Vorsorgevollmacht
Patientenverfügung
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Der gesellschaftliche Wandel hat das hergebrachte Modell der Großfamilie abgelöst. Immer weniger Menschen können im häuslichen Umfeld betreut und versorgt werden. Häufig raubt einem das fortgeschrittene Alter, aber vielleicht auch eine frühzeitige Krankheit oder ein Unfall, die Fähigkeit, sich um seine eigene Angelegenheiten selbständig zu kümmern und die notwendigen Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen.
Wer übernimmt dann die Verantwortung, Entscheidungen zu treffen wie:

- Wahl des Pflegeheimes

- Zustimmung zu Operationen

- Verhandlungen mit Krankenkassen und Rentenstellen

- Vermietung oder Verkauf der Immobilie

Anders als bei minderjährigen Kindern und der elterlichen Sorge wagt der Gesetzgeber hier nicht, einen Angehörigen, wie z.B. den Ehegatten, erwachsene Kinder oder gar den Lebensgefährten, automatisch für zuständig zu erklären. Vielmehr obliegt es nun dem Betreuungsgericht, erstens die Notwendigkeit einer Betreuung überhaupt zu prüfen, zweitens eine geeignete Betreuungsperson zu ermitteln und diese drittens regelmäßig zu überwachen.
Als Alternative kommt aber auch eine Vorsorgevollmacht in Betracht, die rechtzeitig - also noch zu gesunden Zeiten – eine geeignete Person vorsorglich mit allen denkbaren Entscheidungszuständigkeiten betraut.
Zu diesem Fragenkreis einschließlich auch der so genannten Patientenverfügung habe ich schon mehrfach mit Kollegen bei Telefonaktionen der Saarbrücker Zeitung Rede und Antwort gestanden. Die folgenden Seiten orientieren sich an der veröffentlichen SZ-Zusammenfassung. Sie sind überarbeitet und aktualisiert und sollen als Vorbereitung eines persönlichen Beurkundungstermins helfen.



 

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